2.12.2009

Dezember 3, 2009

Nach dem Lesen der Rezension in den letzten Manuskripten bestellt, heute abgeholt und schon gelesen: Die Kuckucke von Velika Hoca, eine Nachschrift von Peter Handke. Eine Nachschrift einer Reise in eine serbische Enklave im Kosovo, im zur Zeit der Reise schon sich als unabhängig erklärten Kosovo (Mai 2008) und so gesehen eine scheints typische Handke-Reise zu den von ihm unterstützten Serben. Ein Büchlein (100 Seiten im Großdruck) das mit Zuneigung geschrieben ist, aber ohne Polemik und Hass. Ein Handke, den ich so nicht als Fanatiker, Fantasten oder Verblendeten sehen könnte. Ein Beobachter einer Situation der teiweise verzweifelten Situation, ja, ein trauernder über diesen Zustand, ja, aber auch einer, der die andere Seite besucht, der sich nicht abwendet. Ein Träumer, nach einer vergangenen Zeit, einer Zeit des Miteinanderlebens. Und es ist auch ein Buch das eine Idylle darstellt, eine verfallende Idylle, eine total verarmte Idylle. Sprachlich hervorragend. Lesenswert.

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