Nachtgewächs
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Charles Bowden erzählt von dieser Blume in einem Essay über den Tod von Freunden und das Genießen der Sinne, und wir möchten gleich in die Wüste fahren um sie zu erleben… sie öffne sich nur in den heißesten Nächten. „Sie ist schamlos, absolut schamlos…“ Natürlich wollen die Toten nicht allein sein, also ziehen sie uns mit sich, und wer weiter leben will, gräbt sich mühsam einen Weg zurück. Es hilft Kochen, Essen, Sein. So Bowden – oder so ähnlich. Nun ist er selbst von uns gegangen, hinterließ Selenicereus pterantus, italienische Rezepte, und den nachdrücklichen Rat, viel und kräftigen Rotwein zu trinken…