Anya Taylor-Joy

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Anya Taylor-Joy (2018)

Anya Josephine Marie Taylor-Joy (* 16. April 1996 in Miami, Florida) ist eine argentinisch-britische Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Taylor-Joy ist das jüngste von sechs Kindern. Sie wurde 1996 in Miami geboren.[1] Ihre Mutter ist spanisch-britischer und ihr Vater schottisch-argentinischer Herkunft. In ihrer Kindheit und Jugend pendelte sie deshalb zwischen Argentinien und Großbritannien. Bevor Taylor-Joy ihre ersten Filmrollen bekleidete, war sie als Model tätig. Der internationale Durchbruch als Schauspielerin gelang ihr in ihrer Rolle als Thomasin in dem Horrorfilm The Witch (2015) unter der Regie von Robert Eggers.

Seitdem war sie in dem Fernsehfilm Viking Quest (2015), der Fernsehserie Atlantis (2015) und dem Kinofilm Das Morgan Projekt (2016) zu sehen. M. Night Shyamalan verpflichtete Taylor-Joy 2016 für den Psycho-Thriller Split, in dem sie an der Seite von James McAvoy eine Hauptrolle spielte. Auch für dessen Fortsetzung Glass, die 2019 in die Kinos kam, wurde sie verpflichtet.

2020 erschien Taylor-Joy als Titelheldin in der Jane-Austen-Verfilmung Emma der Regisseurin Autumn de Wilde,[2] wobei sie im Film am Pianoforte das Menuett Trio in G Dur von Wolfgang Amadeus Mozart sowie das irische Volkslied The last Rose of Summer spielte und sang.

In der Netflix Mini-Serie Das Damengambit übernahm sie die Hauptrolle,[3] was ihr 2021 einen Golden Globe Award sowie einen Critics’ Choice Television Award einbrachte.[4]

Filmografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

British Academy Film Award

  • 2017: Nominierung für den Rising Star Award[5]

Critics’ Choice Television Awards 2021

  • 2021: Beste Hauptdarstellerin in einem Fernsehfilm oder einer Miniserie[6]

Golden Globe Award

Gotham Award

  • 2016: Beste Nachwuchsdarstellerin für The Witch

London Critics’ Circle Film Award

Screen Actors Guild Award

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Anya Taylor-Joy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Anya Taylor-Joy Is Waiting for the Right Project in Spanish | Golden Globes (Memento vom 24. Juli 2020 im Internet Archive)
  2. Diener, Andrea: Sie hat es nicht nötig, uns zu gefallen. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 4. März 2020, S. 9.
  3. Theresa Hein: Das Damengambit auf Netflix: Quadratisch, logisch, gut. Abgerufen am 3. November 2020.
  4. Winners & Nominees 2021. In: goldenglobes.com (abgerufen am 3. Februar 2021).
  5. Jack Shepherd: Baftas 2017: Tom Holland, Ruth Negga, and Anya Taylor-Joy amongst nominees for Rising Star award In: independent.co.uk, 5. Januar 2017.
  6. WINNERS OF THE 26TH ANNUAL CRITICS CHOICE AWARDS. Abgerufen am 8. März 2021.
  7. Nancy Tartaglione: 'Moonlight', 'Love & Friendship' Lead London Critics’ Circle Nominations In: deadline.com, 20. Dezember 2016.
  8. Natalie Oganesyan: 2021 SAG Awards Nominations. In: Variety, 4. Februar 2021.