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Wien, Mai ‚68. Eine heiße Viertelstunde?

Lesung und Buchpräsentation mit Fritz Keller

Freitag, 7. März 2008, 19.00 Uhr

Lhotzkys Literaturbuffet: Taborstraße 28/Eingang Rotensterngasse, 1020 Wien. Tel. +43(1)276 47 36

„Heute ist die Neue Linke bereits Geschichte ohne historisch aufgearbeitet zu sein. Was geschah in Wien zu jener Zeit, als in der BRD die Verlagshäuser des Springer-Konzerns brannten und die Studenten im Quartier Latin Barrikaden bauten?

1968 war eine Zeit des Umbruchs auch in Wien, man mag’s kaum glauben. Probleme, deren Lösung von den herrschenden gesellschaftlichen Kräften über Jahrzehnte zurückgestellt worden war, ließen sich nicht länger aufschieben. Als Reaktion darauf entstand, vor allem unter der studentischen Jugend, eine breite Protestbewegung.
Warum blieb die Neue Linke in Österreich so schwach und welchen Einfluss hatte der künstlerische Underground? Wie kam es zur “Leninisierung” großer Teile der Studentenbewegung? Welche Auswirkungen hatte die Neue Linke und gibt es Verbindungslinien zwischen der Studentenrevolte und den neuen sozialen Bewegungen?“

Das Buch ist im Mandelbaum-Verlag erschienen!

Beiträge vor einem Jahr:
Franz Graf von Pocci, Printemps des Poètes und Darf man Google immer glauben?

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