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Rezensionen von literaturkritik.de
Grandios am Leben gescheitert
Eine lebensgeschichtlich orientierte Biografie und ein Sendschreiben aus dem Totenhaus widmen sich dem Phänomen Fallada
Von Heribert Hoven
Ausgabe 04-2017
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Klappentext des Verlages
Am 4. September 1944 schließen sich die Gefängnistore hinter Hans
Fallada. Er ist am Ende seiner Kräfte: ein Alkoholiker, ein körperliches
und seelisches Wrack, ein des Schreibens unfähiger Autor – angezeigt
wegen versuchten Totschlags an seiner ersten Frau. In dieser seelischen
Bedrängnis, den Blicken der Wärter ständig ausgesetzt, schreibt er seine
Erinnerungen an die Nazi-Zeit auf. Er berichtet von dem Spitzel- und
Denunziantentum, von der Gefährdung seiner literarischen Phantasie und
Kreativität, von dem Schicksal vieler Freunde und Weggefährten wie Ernst
Rowohlt oder Emil Jannings und den quälenden Kompromissen und
Zugeständnissen der inneren Emigration. Zur Tarnung und um Papier zu
sparen, verwendet er Kürzel; die gefährlichen Notate werden zu einer Art
„Geheimschrift“. Am Ende gelingt es ihm, das brisante Manuskript aus
dem Gefängnis zu schmuggeln.
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