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Die Legende der CROWDEN-Familie


Eine besondere Personengruppe im Larry Brent-Universum, gegen die der PSA-Agent in insgesamt 6 Bänden vorgehen muss, ist die dämonische Familie der Crowdens, welche ihre Wurzeln in Westirland haben.
In einem düsteren Haus an der Küste Irlands in der Nähe des Ortes Shovernon beschworen die damaligen Familienmitglieder im 16.Jahrhundert die dunklen Mächte, so dass schwarzes Dämonenblut durch ihre Adern floss. Die Existenz dieser dunklen Flüssigkeit kann man auch tatsächlich beim Ableben eines Crowden sehen, sie dringt wie dickes Öl aus allen Poren des Sterbenden.
Durch ihre Rituale wurden sie letztendlich mit der sogenannten Dämonensonne konfrontiert, einer pechschwarzen Scheibe, deren Protuberanzen aus zahlreichen Geisterarmen bestehen. Dieses Gestirn brannte den Besessenen die Augen aus und hinterließ nur noch ein schwarzes Geflecht in den leeren Augenhöhlen.
Doch mit diesen Augen hat es eine ganz besondere Bewandtnis. Sie verschießen tödliche Strahlen, weshalb die Crowdens selbst in tiefster Finsternis dunkle Sonnenbrillen tragen. Aber wehe, sie nehmen diese ab …
Ein Blick in die sogenannten Mordaugen bedeutet den sicheren Tod, denn dem Betroffenen werden ebenfalls die Augen aus dem Kopf gebrannt. Zurück bleibt nur der nahezu ausgehöhlte Schädel.
Zusätzlich erkennt man einen Crowden auch an seinem Erkennungsmal: Einem Leberfleck auf der Schläfe in Form eines Fledermausflügels.
Neben seinen tödlichen Augen vermag der Mensch-Dämon sich in Luft aufzulösen, um an anderer Stelle unerwartet wieder aufzutauchen und bei Bedarf Gegenstände zu teleportieren. Diese „Apportationen“ haben nur einen kleinen ungewollten Nebeneffekt: Es wird dabei auch Einiges unkontrolliert von einem Ort zum anderen versetzt. Dadurch kann es passieren, dass unbekannte Wesensformen aus anderen Dimensionen in unsere Welt gelangen oder eben ein wildfremdes Auto plötzlich im Vorgarten steht, was noch das Harmloseste ist.

Für viele Jahre galten die Crowdens als ausgestorben, bis ein gewisser Glen Crowden in Erscheinung tritt. Er erweist sich als ein direkter Nachkomme dieser verfluchten Familie und hält sich zusammen mit seiner Mutter in einem Haus in der Nähe von New York verborgen, wo er seinem dämonischen Treiben nachgeht. Die Crowdens sollen wieder ihre alte Macht erlangen, dazu möchte sich der Sprössling als Anfang eine eigene Leibgarde aus weiblichen Vampiren erschaffen.
Glen und seine nicht minder gefährliche Mutter erweisen sich als hartnäckige Gegner, welche gnadenlos morden, um ihre teuflische Macht zu stärken. Bei der erfolgreichen Auseinandersetzung mit dem Crowden erbeutet Larry Brent das „Zehrende Feuer“, einen weißen Stab, mit dem er eine wirkungsvolle Waffe gegen die Familienmitglieder in die Hände bekommt.
Bei dem dramatischen Finale wird auch der „Geflügelte Tod“ geboren – der Wissenschaftler Dr. Mike Coogan mutiert zu einem widerlichen Totenschädel, aus dessen Schläfen zwei Fledermausflügel wachsen. Dieses Wesen fungiert ab diesem Moment als Leichenparasit der Crowdens. Wo er auftaucht, ist die teuflische Familie nicht weit.

Nach dem Ableben Glen Crowdens tritt als nächstes ein gewisser Lord Crowden in seiner Heimat Irland auf den Plan.
In Wirklichkeit ist er aber nur eine Attrappe, denn der wahre Übeltäter ist der skrupellose Philip Hanton. Auch er verfügt durch die Gunst der Crowdens über beeindruckende Kräfte, kann Gegenstände, sogar Häuser teleportieren und verwandelt sich bei Bedarf in einen grauenhaften geflügelten Dämon mit tödlichen Klauen.
Als Werkzeug der Crowdens versucht Hanton das Versagen Glen Crowdens wieder gut zu machen, indem er die drei legendären Gemälde der Dämonensonne erbeutet. Sein Tun soll einmal dafür sorgen, dass die legendäre Eleonora Crowden aus ihrem ungeweihten Grab hinter dem Crowden-House auferstehen und wieder ihr Unwesen in der alten Behausung treiben kann, und gleichzeitig soll im Reich der Dämonensonne eine neue Generation Crowdens zum Leben erweckt werden. Diese neuen Geschöpfe entstehen aus den dort ruhenden Skeletten der damaligen Ur-Crowdens – jene Mitglieder welche im 16. Jahrhundert der schwarzen Macht huldigten und diesen Stein erst ins rollen brachten.
Sie verfügen nach einem furchtbaren Ritual, bei der mehrere Menschen ihr Leben lassen müssen, über die volle Kraft der Dämonensonne in ihren Augen, was sie zu noch gefährlicheren Gegnern macht. Diese Monstren versuchen aus dem Jenseits in unsere Welt einzufallen und sie zu überschwemmen, was die PSA-Agenten im letzten Moment noch verhindern können.
Doch damit ist die Bedrohung noch nicht gebannt, denn der „Geflügelte Tod“ existiert weiter…

Wie die Legende um die Crowdens letztendlich tatsächlich zu ihrem Abschluss kommt und was es mit dem „Geflügelten Tod“ noch auf sich hat, das trage ich nach, sobald ich auch die beiden verbleibenden Bände kenne…




Die Crowdens werden in folgenden Bänden aktiv :

Mordaugen (LB 9)
Gefangener des Unsichtbaren (LB 27 / Unter der Dämonensonne Teil 1)
Tod in der Gespenster-Villa (LB 28 / Unter der Dämonensonne Teil 2)
Verfluchte aus dem Jenseits (LB 29 / Unter der Dämonensonne Teil 3)
Panoptikum der Geister (LB 103 / Teil 1)
Leichenparasit des „Geflügelten Todes“ (LB 104 / Teil 2)


Alle diese Bände sind nur in der eigenständigen Larry Brent-Serie erschienen.
http://www.gruselromane.de
© http://www.gruselromane.de

WIE DAN SHOCKER DAS FÜRCHTEN LEHRT
Beitrag Die Legende der CROWDEN-Familie von Björn Kühlen, Beitrag 10
vom 31. Mar. 2008


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