Inhaltsangabe:
Naoko, Kizuki und Toru (Rinko Kikuchi, Kengo Kora, Kenichi Matsuyama) sind seit ihrer Kindheit unzertrennlich. Als Heranwachsende werden Naoko und Kizuki ein Paar, und Toru bleibt der beste Freund der beiden.
Im Alter von 17 Jahren tötet sich Kizuki jedoch unvermittelt und ohne erkennbaren Grund mit Autoabgasen. Verstört über den Suizid seines Freundes verlässt Toru Watanabe den Heimatort und zieht nach Tokio, um Literatur und
Theaterwissenschaften zu studieren. Er quartiert sich in einem Wohnheim ein und liest viel. Der Student Nagasawa (Tetsuji Tamayama), mit dem er sich das Zimmer teilt, ist dagegen eher ein Dandy und prahlt damit, bereits mit 70 Mädchen geschlafen zu haben. Hatsumi (Eriko Hatsune), die ihn ernsthaft liebt, muss sich mit seinen zahlreichen Affären abfinden. (Zwei Jahre nachdem Nagasawa sie verlassen hat, heiratet sie einen anderen Mann, aber weitere zwei Jahre später schneidet sie sich die Pulsadern auf.)
Unerwartet begegnen sich Toru und Naoko in Tokio. Sie gehen miteinander spazieren, und Naoko lässt sich an ihrem 20. Geburtstag von Toru deflorieren. Er ist überrascht darüber, dass sie noch unberührt war, denn er dachte, sie sei mit Kizuki intim gewesen.
Kurz darauf verschwindet sie. Erst nach einiger Zeit erhält er einen Brief von ihr, in dem sie ihm mitteilt, dass sie zunächst zu ihren Eltern zurückgekehrt sei und sich inzwischen in einer psychiatrischen Klinik behandeln lasse.
Toru lernt Midori (Kiko Mizuhara) kennen, eine 17 Jahre alte kokette, extravertierte und lebenslustige Studentin, die mit ihrer Schwester Momoko (Mariko Yamanaka) zusammen die Buchhandlung der Eltern weiterführt. Ihre Mutter ist tot, und Midori behauptet, ihr Vater sei zu einem Freund nach Uruguay ausgewandert.
Vier Monate nachdem Naoko in die abgelegene Klinik kam, besucht Toru sie dort. Sie teilt sich ihr Zimmer mit der Musiklehrerin Reiko Ishida (Reika Kirishima), die seit vielen Jahren hier als Patientin lebt und Unterricht erteilt.
Bei einem Spaziergang erzählt Naoko ihrem Freund, warum sie und Kizuki keinen Geschlechtsverkehr hatten. Sie hätten sich wirklich geliebt, versichert sie, und auch versucht, miteinander zu schlafen, aber sie sei dabei nicht feucht geworden. Das sei erst an ihrem 20. Geburtstag geschehen, als sie mit Toru zusammen war.
Als Toru wieder in Tokio ist, nimmt Midori ihn mit zu ihrem Vater (Takao Handa), der gar nicht in Uruguay lebt, sondern todkrank in einem Krankenhaus liegt und kurz darauf stirbt.
Naoko schickt ihrem sieben Monate jüngeren Freund zum 20. Geburtstag einen Schal, den sie mit Reiko zusammen strickte. Er besucht sie ein zweites Mal in der Klinik. Sie wollen miteinander schlafen, aber Naoko wird nicht feucht. Bevor Toru sich verabschiedet, kündigt er ihr an, dass er sich eine eigene Wohnung nehmen werde und schlägt ihr vor, bei ihm einzuziehen.
Nachdem Toru das Studentenheim verlassen hat, schreibt Reiko ihm, Naoko höre wieder verstärkt Stimmen und wolle ihn nicht sehen.
Auch Midori mag vorübergehend nicht mit ihm reden, aber dann lässt sie ihn wissen, dass sie sich von ihrem festen Freund (Izumi Hirasawa) getrennt habe.
Naoko erhängt sich.
Verstört und verzweifelt haust Toru vorübergehend in einer Höhle an der Küste.
Als er zurück in seiner Wohnung ist, besucht Reiko ihn und schläft mit ihm.
Danach ruft er Midori an, macht ihr eine Liebeserklärung und sagt ihr, dass er sein Leben mit ihr zusammen neu beginnen wolle. Wo er sei, fragt sie. "Ja, wo bin ich?", antwortet er.
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