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Rezensionen von literaturkritik.de
Gedenken an Goethe und Schiller im Film
Jana Piper bereichert mit ihrer Dissertation „Goethe und Schiller in der filmischen Erinnerungskultur“ die rezeptionsgeschichtliche Forschung um eine filmwissenschaftliche Perspektive
Von Jens Liebich
Ausgabe 04-2020
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Klappentext des Verlages
Im 20. und 21. Jahrhundert ist die Inszenierung von Dichterbiografien nicht mehr nur Aufgabe von Museen und Dichterhäusern. Biografische Kino- und Fernsehfilme ergänzen traditionelle Erinnerungsmedien und sind konstitutiv für den erinnerungskulturellen Status eines Autors im kollektiven Gedächtnis. Besonders deutlich zeigt sich dieser Zusammenhang an den immer wieder als Nationalautoren vereinnahmten Schriftstellern Goethe und Schiller, die schon in der frühen Filmkultur Berücksichtigung finden. Eine Konjunktur der filmischen Erinnerung ist vor allem anlässlich literarischer Gedächtnisevents zu konstatieren, die einen Rahmen für kulturelle und ideologische Indienstnahmen schaffen.
Die vorliegende Studie untersucht Filme, die im Zusammenhang mit einem Dichter-Jubiläum entstanden sind, und vergleicht diese mit Produktionen, die außerhalb eines Gedenkkontextes stehen. Unter Berücksichtigung der sozialsystematischen Relationen von Film und Gedenkjahr, der filmimmanenten Narrative sowie der intermedialen Bezüge entwickelt die Arbeit eine Kategorisierung der filmischen Erinnerungsfiguren zu Goethe und Schiller. Die rezeptionsgeschichtliche Forschung zu Goethe und Schiller wird damit durch eine filmwissenschaftliche Perspektive erweitert.
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